Schrunden (Rhagaden): Ursachen und Symptomatik der Hauteinrisse

Was versteht man unter Schrunden?

Schrunden, die medizinisch als Rhagaden bezeichnet werden, sind verschiedenartig große Hauteinrisse, deren Ursachen unterschiedliche Gründe haben können. Die Einrisse in der Haut sind in der Regel schmal und spaltförmig und können an allen Schichten in der Oberhaut auftreten.

Schrunden werden oft mit einer rauen und spröden Haut in Verbindung gebracht, und sind deshalb an entsprechenden Hautbereichen zu finden. Außer an bestimmten Bereichen der Oberhaut, können sie aber auch an den Schleimhäuten auftreten. Diese Form von Schrunden bezeichnet man dann als Fissuren.

Ursachen von Rhagaden

An welchen Stellen des Körpers es häufig zur Rhagadenbildung kommt und warum Schrunden entstehen
Viele Menschen haben an den Fersen, oftmals trockene, spröde und raue Haut, an denen die Schrunden bevorzugt entstehen. Ebenso können aber die Hauteinrisse an den Ellenbogen und Händen sowie den Mundwinkeln auftreten. Ist die Schleimhaut von Schrunden bzw. Fissuren betroffen, so sind die Risse oftmals am After sowie am Darm zu finden.

Befasst man sich etwas genauer mit Schrunden und deren Ursachen, stößt man immer wieder auf trockene Haut. Außerordentlich trockene Haut ist weniger elastisch und spannt, was in der Folge die Entstehung der Einrisse begünstigt.

Nicht wenige Menschen haben trockene Haut und Schrunden sind häufig dann vorprogrammiert, wenn darüber hinaus ein Flüssigkeitsmangel vorliegt. Außerdem wirken sich Kälte und trockene Heizungsluft auf die Bildung von Schrunden günstig aus.

Weiterhin können die Hautrisse eine Folge von falschem Schuhwerk oder Fußdeformationen sein, welche die Bildung von Hornhaut herbeiführen.

Ein weiterer Faktor ist ebenso das Alter bei der Entstehung von Schrunden. Denn meist wird die Haut mit zunehmendem Alter trockener.

Erkrankungen als Ursachen von Rhagaden

Bestimmte Erkrankungen, wie z. B. Diabetes mellitus oder Morbus Crohn (eine Erkrankung des Darms) können die Oberfläche der Haut in der Weise verändern, dass sich Schrunden bilden. Genauso fördern bestimmte Erkrankungen der Haut die Entstehung von Schrunden. Zu diesen Krankheiten zählen unter anderem Psoriasis sowie Neurodermitis.

Zudem spielen bei den Hauteinrissen die Erbanlagen genauso wie die hormonelle Situation eine entscheidende Rolle.

Beschwerden – Anzeichen und Symptome

Die Entwicklung von Schrunden verläuft langsam. Anfangs beginnt sich, ein noch nicht fürs Auge sichtbarer winziger Riss zu bilden. In diesem Frühstadium verspüren Betroffene oftmals eine Art Spannungsgefühl. Nicht unerhebliche Schmerzen verursacht die Schrunde, wenn sich der Einriss in das tiefer liegende Gewebe ausdehnt.

Ein pochender sowie brennender Schmerz macht sich insbesondere wenn die Füße betroffen sind bemerkbar. Infolgedessen bei besonders ausgebildeten Hauteinrissen beim Auftreten Beeinträchtigungen verursacht werden. Selbst die allerkleinste Berührung kann äußerst schmerzhaft sein und mitunter können Schrunden, besonders, wenn sie tief ins Gewebe reichen, auch bluten.

Da der Heilungsprozess bei Rhagaden ausgesprochen lange Zeit braucht, sollten Betroffene viel Geduld mitbringen. Wenn in der Regel auch die Wunde der Schrunde tief ins Gewebe reicht, verheilt sie ohne dabei Narben zu hinterlassen. Im Bereich der Fersen befindliche Einrisse werden beim Gehen und Auftreten ständig gereizt, wodurch sich der Heilungsprozess verzögert. Zudem können durch Eindringung von Keimen und Bakterien immer wieder Infektionen verursacht werden. In folgenschweren Fällen, die allerdings eher selten sind, kann es mitunter auch zu einer Abszess-Bildung kommen.

Oftmals bleibt es nicht nur bei einer Schrunde

Vor allem klagen Menschen mit besonders trockener Haut häufig über Risse an unterschiedlichen Bereichen der Ferse. Oftmals bilden sich mehrere Schrunden in verschieden intensiver Ausprägung. So ist es nicht verwunderlich, dass diese beträchtliche Schmerzen beim Auftreten und Gehen verursachen.

Wer ist besonders empfänglich für Schrunden?

Mancher hat nie Probleme mit rissiger Haut und Rhagaden, bei anderen wiederum tauchen Schrunden öfter oder gar ständig auf. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, soll hier erläutert werden.

Trockene und spröde Haut
Trockene Haut ist abgesehen von verschiedenen Erkrankungen ein großer Risikofaktor für die Entstehung von Schrunden. Bei fehlender oder abnehmender Hautfeuchtigkeit neigt die Haut dazu spröde, rau und letztendlich rissig zu werden.

Um Hauteinrisse im Vorfeld zu vermeiden, sollten gerade jene Menschen, die zu trockener Haut neigen auf eine intensive und regelmäßige Pflege achten.

Unpassendes Schuhwerk
Zudem können ungeeignetes Schuhwerk oder der Verzicht Strümpfe zu tragen weitere Risikofaktoren für die Entstehung von Schrunden sein.

Krankheiten
Wie schon eingangs genannt, sind es verschiedene Krankheiten, vor allem Diabetes jedoch auch Erkrankungen der Haut, die die Entstehung von Schrunden begünstigen. Hier gelten in besonderem Maße die Schuppenflechte sowie die Neurodermitis als Risikofaktoren.

Des Weiteren zählen Krebserkrankungen, rheumatische Erkrankungen und die Störung der arteriellen Durchblutung (arterielle Verschlusskrankheit) zu den Risikofaktoren, die die Entstehung von Rhagaden begünstigen.

Vitaminmangel
Leiden Menschen an Vitamin- oder Eisenmangel, kann dadurch ebenso das Risiko für die Entstehung von Schrunden erhöht sein.

Bewährte Salbe gegen Schrunden

Eine besonders bewährte Schrunden-Salbe ist Gehwol med®. Sie enthält speziell abgestimmte hautfreundliche, pflegende und entzündungshemmende Wirkstoffe. Wird die Salbe regelmäßig angewandt, trägt sie zum Schutz und zum Erhalt der natürlichen Widerstandskraft und der Elastizität der Haut bei. Vor allem Rötungen sowie Hautrisse und diejenigen Beschwerden, die damit verbunden sind, werden auf wirksame Weise verhütet.

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