Hausmittel gegen Hämorrhoiden-Beschwerden

Bei leichteren Hämorrhoiden-Beschwerden können einige Hausmittel durchaus für Linderung sorgen.

Ein Hausmittel, das häufig bei Hämorrhoiden-Beschwerden eingesetzt wird, ist Hamamelis, auch unter der Bezeichnung Zaubernuss bekannt. Zur Anwendung tränkt man ein Baumwolltuch mit etwas Hamamelis-Tinktur und bestreicht damit die betroffene Analregion. Man kann auch das Tuch zwischen die Pobacken schieben und einige Zeit dort belassen. Die Anwendung sollte aber regelmäßig erfolgen. Hamamelis ist ein gut geeignetes Mittel gegen Hämorrhoiden-Beschwerden, weil es beruhigend und entzündungshemmend wirkt, und auch den Juckreiz mindert.

Auch Heilpflanzen, wie Arnika oder Kamille können wegen ihrer entzündungshemmenden und beruhigenden Wirkung zur Linderung von Hämorrhoidalbeschwerden verwendet werden.

Außerdem ist Teebaumöl ein weitverbreitetes Mittel, das wegen seiner entzündungshemmenden und wundheilenden Wirkung bei Hämorrhoidalleiden gerne angewandt wird. Allerdings sollte man bei der Anwendung von Teebaumöl vorsichtig sein, und das Öl keinesfalls unverdünnt auf den Schleimhäuten auftragen. Da es sonst Hautreizungen verursachen kann. Zudem ruft es bei manchen Menschen allergische Reaktionen hervor.

Sollten die hier vorgestellten Hausmittel gegen Hämorrhoiden-Beschwerden, keine Besserung herbeiführen, ist es auf jeden Fall ratsam, einen Proktologen aufzusuchen.

Vom Arzt verordnete Mittel gegen Hämorrhoiden-Beschwerden sind abhängig vom jeweiligen Schweregrad des Hämorrhoidalleidens. So können Tampons und Zäpfchen aber auch Salben oder spezielle Tinkturen für die Behandlung verschrieben werden.

Bei Schmerzen und Juckreiz können z. B. schmerzstillende Zäpfchen mit betäubender Wirkung eine Linderung der Hämorrhoidalbeschwerden herbeiführen.

Kortisonhaltige Medikamente zur Behandlung von Hämorrhoidalleiden

Kortisonhaltige Medikamente kommen oft in Kombination mit schmerzberuhigenden Mitteln zum Einsatz um die Hämorrhoidalbeschwerden zu bessern, da Kortison die Fähigkeit besitzt, Entzündungsreaktionen direkt zu unterbinden.

Gesundheitsbewusste Lebensweise

Eine gesundheitsbewusste Lebensweise mit regelmäßiger Bewegung und einer ballaststoffreichen Ernährung, trägt im nicht unerheblichen Maße zu einer dauerhaft erfolgreichen Behandlung eines Hämorrhoidalleidens bei.

Die 4 verschiedenen Schweregrade der Hämorrhoiden-Symptome

Hier sind noch mal kurz die 4 verschiedenen Schweregrade (Stadien) des Hämorrhoidalleidens zusammengefasst.

1. Stadium

Im 1. Stadium dieser Erkrankung werden gelegentlich Spuren von hellrotem Blut auf dem Toilettenpapier vorgefunden, jedoch sind noch keine Verdickungen am After sicht- und tastbar.

2. Stadium

Treten bereits Entzündungen und Juckreiz in der Afterregion auf, die meist mit Hautnässen und einem Gefühl von Brennen einhergehen, so ist das Hämorrhoidalleiden schon weiter fortgeschritten und das zweite Stadium ist erreicht. Im zweiten Stadium sind vor allem beim Stuhlgang auftretende Schmerzen nicht selten. Die Aussackungen der Blutgefäße können durch starkes Pressen während der Darmentleerung hervortreten und sind auch am After tastbar.

3. Stadium

Nun sind die Hämorrhoiden schon so vergrößert, dass sie bei intensiver körperlicher Belastung aus dem After hervortreten und sich von alleine nicht mehr zurückziehen, sie können jedoch noch mit der Hand zurück in den Analkanal geschoben werden. Juckreiz, Hautnässen, zuweilen Schmerzen und auch Blutungen sind in diesem Stadium typische Symptome.

4. Stadium

Im 4. Stadium ist das Hämorrhoidalleiden bereits so weit fortgeschritten, dass die Aussackungen aus dem After treten, und auch nicht mehr mit der Hand zurück in den Analkanal gedrückt werden können. Ein Hämorrhoidalleiden vierten Stadiums geht meist mit unangenehmen Schmerzen einher.

Hämorrhoidalleiden 3. und 4. Schweregrades erfordern in der Regel eine chirurgische Maßnahme.

Mögliche Komplikationen bei Hämorrhoidalleiden

Die Analthrombose ist ein weiteres Leiden, das möglicherweise durch ausgeprägte Hämorrhoiden-Beschwerden ab dem 3. Stadium begünstigt werden kann. Analthrombosen können starke Schmerzen sowie zeitweise auch Juckreiz und Brennen hervorrufen. Eine mögliche Ursache dafür kann die Verzögerung des Blutflusses im Hämorrhoidal-Gefäßpolster sein.

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