Fruchtbarkeit steigern: Tipps für Frauen mit Kinderwunsch

Ein unerfüllter Kinderwunsch ist für viele Paare eine große Belastung. Fruchtbarkeitsprobleme, die mit dem Ausbleiben einer Schwangerschaft einhergehen, können unterschiedliche Ursachen haben, die von Erkrankungen bis zu Mangelerscheinungen reichen. Nur in einem geringen Prozentsatz aller Fälle stecken tatsächlich Infektionen oder organische Ursachen wie etwa Endometriose oder hormonelle Störungen dahinter, die ärztlich abgeklärt werden müssen und gegebenenfalls behandelt werden können. Vielen Paaren kann schon mit einfachen Tipps geholfen werden, denn mit einigen Umstellungen der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten können Frauen ihre Fruchtbarkeit steigern und dadurch auf ganz natürlichem Wege schwanger werden.

Eine gesunde Lebensweise als Grundvoraussetzung einer Schwangerschaft

Stress, eine einseitige Ernährung, regelmäßiger Konsum von Suchtmitteln – es gibt viele Gründe, warum der Kinderwunsch unerfüllt bleibt. Stecken keine organischen Ursachen hinter den Fruchtbarkeitsproblemen, sind in den meisten Fällen Nährstoffmängel für die ausbleibende Schwangerschaft verantwortlich.

Langzeitstudien haben ergeben, dass sich der Konsum von Alkohol, Drogen und Medikamenten und Rauchen äußerst negativ auf die Fruchtbarkeit auswirkt. Weniger bekannt ist jedoch die Tatsache, dass auch ein hoher Koffeinkonsum die Fruchtbarkeit deutlich reduziert. Koffein ist nicht nur in Kaffee, sondern auch in Schwarz- und Grüntee sowie in Kakao enthalten. Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, die ihre Fruchtbarkeit steigern möchten, sollten daher höchstens 200 Milligramm Koffein täglich zu sich nehmen, auf Alkohol und Zigaretten verzichten und die Einnahme von Medikamenten mit ihrem Arzt diskutieren. Zum gezielten Abbau von Stress sollten Frauen regelmäßig Sport treiben oder einen Yoga-Kurs besuchen, viel Zeit in der freien Natur verbringen und sich am Wochenende ausgiebig erholen. Oft wirkt bereits ein langer Urlaub mit dem Partner wahre Wunder.

Ernährung bei Kinderwunsch

Zucker und Weißmehl stehen in Verdacht, die Fruchtbarkeit erheblich einzuschränken, da sie dem Körper Nährstoffe entziehen. Eine ausgewogene Vollwert-Ernährung mit wenig Fleisch, viel Seefisch, Frischobst und Gemüse sowie Vollkornprodukten ist die beste Voraussetzung dafür, ein Baby zu empfangen. Eine Supplementation mit Folsäure, die Einnahme eines Präparates mit Mönchspfeffer, das Trinken von Himbeerblätter- und Frauenmanteltee und das Würzen der Speisen mit viel frischem Basilikum, Rosmarin und Ingwer sind ebenfalls wirksame Maßnahmen, um die Fruchtbarkeit zu steigern. Auch eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D spielt bei Kinderwunsch eine essenzielle Rolle.

Den eigenen Körper verstehen lernen

Eine Frau ist innerhalb eines Zyklus nur wenige Tage lang, nämlich drei Tage vor, zum und zwölf Stunden nach dem Eisprung empfängnisbereit. Die fruchtbaren Tage machen sich durch den Zervixschleim bemerkbar, der kurz vor dem Eisprung die Konsistenz von spinnbarem rohem Eiweiß annimmt und dann für die Spermien besonders durchlässig ist. Frauen sollten die zyklusbedingten Veränderungen ihres Zervixschleims beobachten und notieren. Eine verlässliche Methode, um den Eisprung zu definieren, sind Ovulationstests, die wie Schwangerschaftstests funktionieren.

Auch die richtige Position beim Geschlechtsverkehr hat Studien zufolge eine positive Auswirkung auf die Empfängnis. Frauen sollten beim Sex liegen, da dies eine tiefe Penetration des Penis erlaubt und den Spermien den Weg in die Gebärmutter erleichtert. Direkt nach dem Sex aufzustehen, hat laut Experten eine nachteilige Wirkung, denn die Spermien müssen sich dann entgegen der Schwerkraft weiterbewegen. Daher sollten Frauen diese Momente mit ihrem Partner ausgiebig genießen und nach dem Sex noch mindestens eine halbe Stunde liegen bleiben.

TIPP: Weiterführende Hilfe bei Fruchtbarkeitsproblemen bietet der Ratgeber „Wunder der Schwangerschaft“*

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